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Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nur dann ihre Stabilität bewahren können, wenn sie von der Stärke des Rechts und nicht vom Recht des Stärkeren bestimmt wird.
Hans-Dietrich Genscher (*1927), dt. Politiker (FDP), 1974-92 Bundesaußenmin.
Wir alle sind Passagiere an Bord des Schiffes Erde, und wir dürfen nicht zulassen, daß es zerstört wird. Eine zweite Arche Noah wird es nicht geben.
Michail Gorbatschow (*1931), 1988-91 sowj. Staatspräs., Vors. d. Fonds f. soziale u. polit. Forschungen, 1990 Friedensnobelpr.
Mich erstaunen Menschen, die das Universum begreifen wollen, wo es doch schon schwierig genug ist, sich in Chinatown zurechtzufinden.
Woody Allen (*1935), eigtl. Allen Stewart Konigsberg, amerik. Regisseur, Schauspieler, Gagschreiber u. Schriftsteller
Meine persönliche Theologie basiert darauf, daß das Universum im Entwurf zwar diktiert, aber nicht unterschrieben worden ist.
Christopher Darlington Morley (1890-1957), amerik. Dichter
Gott hätte die Welt nicht geschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste gewesen wäre.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), dt. Philosoph u. Mathematiker
Gott hat die Welt aus dem Nichts erschaffen. Aber das Nichts schmeckt durch.
Paul Valéry (1871-1945), frz. Dichter
Es geht nirgends merkwürdiger zu als auf der Welt.
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
Entwirf deinen Reiseplan im großen - und laß im einzelnen dich von der bunten Stunde treiben. Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an!
Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller
Du siehst in etwa 100 Meter Entfernung einen Mann Holz spalten. Das auf den Hackbock geschmetterte Scheit sinkt bereits nach links und nach rechts auseinander - da erreicht dich erst der Schall. So mögen wir die Welt ein halbes Leben lang betrachten, bis wir das Wort vernehmen, das zu ihr gehört, die Seele, die von ihr redet.
Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
Die Welt zu durchschauen, sie zu verachten, mag großer Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter, 1946 Nobelpr. f. Lit.