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Wir sind jetzt gerade im Sommer der Entscheidungen. Und dann kommen der Herbst und dann der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen.
Angela Merkel (*1954), dt. Politikerin (CDU) und Bundeskanzlerin seit 2005
Kaffee ist nur schädlich, wenn Ihnen ein ganzer Sack aus dem fünften Stock auf den Kopf fällt.
Albert Darboven (*1936), Unternehmer
Ein Buch vor den Augen verhindert in der Regel ein Brett vor dem Kopf.
Christian Wulff, (*1959), Bundespräsident
Für kurzfristige Lösungen bezahlt man lang.
Morten Harket (*1959), Popsänger & Komponist
Eine Frau ist nicht besser, sie ist anders.
Ursula von der Leyen, (*1958), Bundesarbeitsministerin
Mein Motto wäre: "Reparier nichts, was nicht kaputt ist."
Julian Schnabel, (*1951), US-amerikanischer Maler und Filmregisseur
Wenn du meinst, daß im Alter die Weisheit dich nähren soll, dann eigne sie dir in deiner Jugend an, so daß dir im Alter die Nahrung nicht fehle.
Leonardo da Vinci (1452-1519), ital. Universalkünstler
Nichts bereuen, ist aller Weisheit Anfang.
Ludwig Börne (1786-1837), dt. Schriftsteller u. Kritiker
Im alten China stand auf dem Gipfel des Berges Ping ein Tempel, in dem Hwan, der Erleuchtete, wohnte. Von seinen vielen Schülern ist uns nur einer bekannt, Lao-Li. Über mehr als zwanzig Jahre studierte und meditierte Lao-Li beim großen Meister Hwan. Doch obgleich Lao-Li zu den klügsten und ergebensten Schülern zählte, hatte er noch nicht die Stufe der Erleuchtung erreicht. Von der Lebensweisheit verstand er nichts. Tage, Nächte, Monate und sogar Jahre kämpfte Lao-Li mit seinem Schicksal, bis ihm eines Tages der Anblick einer fallenden Kirscheblüte zu Herzen ging. 'Ich kann nicht länger gegen meine Bestimmung ankämpfen', sah er ein. 'Genau wie die Kirschblüte muß ich mich mit Würde in mein Schicksal fügen.' Und in diesem Moment beschloß Lao-Li, sich von dem Berg zurückzuziehen und seine Hoffnung auf Erleuchtung aufzugeben. 'Was hast du gelernt, Lao-Li?' fragte der Meister. Lao-Lis Antwort war Schweigen. Endlich, nach langer Stille, hob der Meister wieder an. 'Der Weg zur Erleuchtung ist wie die Reise vom Berg herunter. Die Erleuchtung kommt nur zu jenen, die begreifen: All das, was einer vom Gipfel des Berges aus sieht, ist nicht dasselbe wie das, was er vom Fuß des Berges her sieht. Ohne diese Einsicht verschließen wir unsere Sinne vor allem, was wir von unserem Standpunkt aus nicht sehen können, und schränken so unsere Fähigkeit ein, uns zu entwickeln und zu verbessern.
Unbekannt
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.
Friedrich Oetinger (1702-82), dt. luth. Theologe