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Jeder Mensch ist liebenswert, wenn er wirklich zu Worte kommt.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter, 1946 Nobelpr. f. Lit.
Ein Mann treibt mitten im Ozean und ist kurz vor dem Ertrinken. Kommt ein Schiff und bietet ihm Hilfe an. "Nein", sagt der Mann, "ich warte darauf, daß Gott mich rettet." Ein paar Minuten später ein Hubschrauber über ihm. Der Pilot ruft ihm zu: "Halten Sie sich an dem Seil fest." "Nein", ruft der Mann zurück, "ich warte darauf, daß Gott mich rettet." Kurz darauf taucht ein U-Boot auf, und die Luke öffnet sich. "Schwimmen Sie hierhin, dann können wir Sie hereinziehen", schreit der Kommandant. "Nein", brüllt unser Mann zurück, "ich warte darauf, daß Gott mich rettet." Schließlich, als keine Hilfe mehr in Sicht ist, schaut der Mann zum Himmel und fragt: "Lieber Gott, warum rettest du mich nicht?" Und eine Stimme aus den Wolken antwortet: "Ich habe dir ein Schiff, einen Hubschrauber und ein U-Boot gesandt. Der Rest liegt an dir.
unbekannt
Bei manchem Werk eines berühmten Mannes möchte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat, als was er hat stehen lassen.
Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker
Der alte Sufi-Weise Junaid von Bagdad hörte einmal einen Mann sagen, es sei heutzutage wirklich schwierig geworden, Brüder zu finden. Da wandte sich Junaid zu ihm und sagte: "Wenn du einen Bruder suchst, der deine Last mit dir teilt, ist es wahrhaftig schwer, Brüder zu finden, mein Lieber. Wenn du aber einen Bruder suchst, dessen Last du zu teilen bereit bist, dann wirst du an Brüdern keinen Mangel haben." (Die Geschichte spricht für sich selbst. Die Lehre, die darin steckt, versteht jeder von uns hier im Raum. Aber spricht sie uns noch an? Ist sie noch zeitgemäß? Paßt sie in unsere Gesellschaft, in der so viele Sätze mit "Ich" beginnen - und so wenige Sätze mit "Du" oder "Wir"? Wir wollen heute über ein schwieriges Thema sprechen: nicht direkt über uns und unsere Probleme, sondern über andere Menschen und deren Probleme - Probleme, die allerdings auf uns zurückfallen, wenn wir sie weiterhin ignorieren.)
unbekannt
Um einen guten Liebesbrief zu schreiben, mußt du anfangen, ohne zu wissen, was du sagen willst, und endigen, ohne zu wissen, was du gesagt hast.
Jean-Jacques Rousseau (1712-78), schweizer.-frz. Schriftsteller u. Philosoph
Fürst Korsakoff, der Favorit der Zarin Katharina II., betrat eine Buchhandlung. "Ich wünsche eine Bibliothek einzurichten", sagte er. "Welche Art Bücher wünschen Sie darin aufzunehmen", fragte der Buchhädler. "Was soll die Fragerei, du Dummkopf!" empörte sich Korsakoff. "Ich will, daß die Bibliothek genauso wird wie die der Kaiserin: kleine stehende Bücher und große liegende." (Ich weiß nicht, meine Damen und Herren, welche Vorstellungen Sie von einer guten Bibliothek haben. Ich weiß aber, welche Vorstellungen Sie von einer guten Rede haben, nämlich lieber eine kleine stehende als eine große liegende. Deshalb fasse ich mich kurz!)
unbekannt
Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt.
Anatole France (1844-1924), eigtl. Jacques François Anatole Thibault, frz. Dichter
Jemand, der seine Gemütsbewegungen angemessen mitteilt und dessen Gedanken so angenehm und natürlich sind, daß wir geneigt sind, ihnen zuzustimmen, ist uns auch eine liebenswerte Gesellschaft.
Adam Smith (1723-90), schott. Nationalökonom, Rhetoriklehrer u. Moralphilosoph, Begr. d. klass. Nationalökonomie
Auf dem Wege nach Madrid bat ein Armer in zurückhaltender Art um ein Almosen. "Schämt ihr euch denn nicht", sagte ein Passant, "einem so erbärmlichen Handwerk obzuliegen, wo ihr doch arbeiten könntet?" "Mein Herr", antwortete der Bettler mit echt kastilianischem Stolz: "Ich bat um Geld und nicht um Ratschläge." (Bei allem Stolz: Er war nicht der Erste, der die Erfahrung macht, daß es leichter ist, an gute Ratschläge zu kommen als an das Geld anderer Leute. Wir, die wir ebenfalls an das Geld anderer Leute kommen wollen, müssen uns darum etwas einfallen lassen. Wir dürfen keine Produkte/ Dienstleistungen anbieten, die uns alt aussehen lassen und bestenfalls unerbetene Ratschläge einbringen. Nein, was wir brauchen, sind Kunden, die uns ihrerseits bestürmen und fragen: "Bitte, bitte, kann ich euer Produkt / euer Dienstleistungs-Angebot so schnell wie möglich haben? Ich brauche es!" Wer uns und unsere Produkte / Angebote sieht, den soll nicht Mitleid, sondern den sollen Liebe, Leidenschaft, und Begehren packen.)
unbekannt