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Du lieber Gott! was so ein Mann/ Nicht alles, alles denken kann!/ Beschämt nur steh' ich vor ihm da/ Und sag' zu allen Sachen ja./ Bin doch ein arm unwissend Kind,/ Begreife nicht, was er an mir find't.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.
Jakob von Üxküll (1864-1944), dt.-schwed. Biologe, Begründer d. Umweltforschung
Die Wissenschaft ist ein Ozean. Er steht dem Nachen so gut offen wie der Fregatte. Der eine fährt mit einer Ladung wertvoller Güter über ihn dahin, der andere gondelt und angelt nach Heringen.
Edward George Bulwer-Lytton (1803-73), engl. Schriftsteller u. Politiker
Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.
Justus von Liebig (1803-73), dt. Chemiker, Entdecker Chloroform, Begr. d. Mineraldüngung i.d. Landwirtschaft
Die Tragödie der Wissenschaft - das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine häßliche Tatsache. (There is no sadder sight in the world than to see a beautiful theory killed by a brutal fact.)
Thomas Henry Huxley (1825-95), brit. Zoologe
Die Technik von heute ist das Brot von morgen - die Wissenschaft von heute ist die Technik von morgen.
Richard von Weizsäcker (*1920), dt. Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident
Die Schwerkraft des Geistes läßt uns nach oben fallen. (La gravitation de l'esprit nous fait tomber vers le haut.)
Simone Weil (1909-43), frz. Philosophin
Die höchste, die gottähnlichste Macht auf Erden ist die Macht der Wissenschaft.
Ludwig Feuerbach (1804-72), dt. Philosoph
Die Endlosigkeit des wissenschaftlichen Ringens sorgt unablässig dafür, daß dem forschenden Menschengeist seine beiden edelsten Antriebe erhalten bleiben und immer wieder von neuem angefacht werden: die Begeisterung und die Ehrfurcht.
Max Planck (1858-1947), dt. Physiker (Quantentheorie), 1918 Nobelpr.
Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter