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„Ich kann mir nicht vorstellen, daß es einen Menschen gibt, der nicht immer neue Bedürfnisse hat.“
(Ludwig Erhard (1897-1977), dt. Politiker (CDU), 1949-63 Bundeswirtschaftsmin., 1963-66 Bundeskanzler, der am 04.02.1897, also heute genau vor 115 Jahren, geboren wurde.)
Zitat des Tages auf Ihrer Homepage einbauenDritte Welt
„Es steht mehr Geld zur Verfügung, um zu erforschen, wie sich Weltraumforscher ernähren sollen, als für die Erforschung der Frage, wie sich fast zwei Milliarden hungriger Erdenbewohner am Leben halten können.“
Robert Jungk (1913-94), östr. Schriftsteller u. Zukunftsforscher
Querverweise: Armut, Hunger, Forschung, Entwicklung, Politik, Nahrung
Umwelt
„Alles, was das Leben bedroht, muß verboten sein. Jede Generation muß die Interessen der kommenden Generation wahrnehmen.“
Jacques Attali (*1943), Berater des frz. Staatspräsidenten, Präsident Europäische Bank f. Wiederaufbau u. Entwicklung
Querverweise: Leben, Zukunft, Generation, Verbot, Kind, Fortschritt
Umwelt
„Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird.“
George Adamson (1906-89), engl. Tierschützer
Querverweise: Mensch, Nachwelt, Schmutz, Schöpfung, Welt, Zerstörung
Umwelt
„Das Märchen vom Job-Killer Umweltschutz, darauf hat die Bundesregierung zu Recht immer wieder hingewiesen, gibt es nicht, 400 000 Arbeitsplätze im Umweltschutz-Bereich sprechen dagegen.“
Hubert Weinzierl (*1935), dt. Naturschützer, 1983-98 Vors. Bund für Umwelt u. Naturschutz (BUND)
Querverweise: Arbeit, Job, Zukunft, Beruf, Zahl, Ökologie, Standort
Umwelt
„Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umwelt - die Umwelt ist das Produkt des Menschen.“
Benjamin Disraeli (1804-81), brit. Politiker u. Schriftsteller, 1868 u. 1874-80 Premiermin.
Querverweise: Mensch, Welt, Zerstörung, Zukunft, Natur, Fortschritt
Umwelt
„Der Treibhauseffekt ist nur durch ein weltweites Programm zu lösen, dem sich Industrie und Verbraucher unterordnen müssen. Dazu gehören auch Umweltabgaben.“
Helmut Sihler (*1930), östr. Topmanager, 1980-92 Vors. d. GF Henkel KGaA
Querverweise: Treibhaus, Ökologe, Klima, Erwärmung, Industrie, Ozon
Umwelt
„Die hohe Verehrung, die unsere Vorfahren dem reinen Wasser als "Lebensquell" entgegenbrachten, ist nur noch in der verblaßten Erinnerung an Nymphen, Flußgöttinnen und -götter in vergilbten Märchen und Sagen erhalten. Kein Naturvolk hätte seine Abfälle in die eigene Trinkwasserversorgung oder in diejenige anderer geschüttet. Auf dem tückischen Verbrechen der "Brunnenvergiftung" stand die Todesstrafe.“
Otmar Wassermann , Nähere Autorenangaben nicht feststellbar.
Querverweise: Wasser, Natur, Trinkwasser, Ökologie, Brunnen, Technik
Umwelt
„Die über hundert Blei- und Kupferschmelzer, die sich im Dezember 1463 an den Rat der Stadt Köln wandten, weil sie ihre Arbeitsplätze gefährdet sahen, waren frühe Opfer von Umweltschutzauflagen. Zwei Jahre zuvor hatte die Kölner Obrigkeit nämlich den Klagen von Anwohnern nachgegeben und die "Pannensleger" aus der Stadt gewiesen; "stank" und "schedelich ruch" - giftige metallische Dämpfe also - waren für die Bürger nicht auszuhalten gewesen.“
Dirk Schümer (*1962), dt. Journalist (FAZ)
Querverweise: Arbeitsplatz, Luft, Stadtrat, Köln, Natur, Ökologie
Umwelt
„Die Welt, bedacht auf platten Nutzen,/ sucht auch die Seelen auszuputzen./ Das Sumpfentwässern, Wälderroden,/ schafft einwandfreien Ackerboden/ und schon kann die Statistik prahlen,/ mit beispiellosen Fortschrittszahlen,/ doch langsam merkens auch die Deppen,/ die Seelen schwinden und versteppen,/ denn nirgends mehr so weit man sieht,/ gibt es ein Seelenschutzgebiet./ Kein Wald drin Traumes Vöglein sitzen,/ kein Bach drin Frohsinns Fischlein blitzen,/ kein Busch im Schmerz sich zu verkriechen,/ kein Blümlein Andacht rauszuriechen,/ nichts als ein ödes Feld mit Leuten,/ bestellt es restlos auszubeuten,/ drum wollt ihr nicht zugrunde gehen,/ laßt noch ein bisßchen Wildnis stehen.“
Eugen Roth (1895-1976), dt. Autor
Querverweise: Natur, Tier, Pflanze, Blume, Schöpfung, Wildnis, Mensch
Umwelt
„Es darf doch nicht als gottgegebenes Schicksal hingenommen werden, daß jede Schraube in Kunststoff eingeschweißt ist, dessen Herstellung teurer ist als die Schraube selbst, oder daß der Verpackungsaufwand des Frühstücks in der BRD alltäglich zwanzig Millionen Mark verschlingt.“
Hubert Weinzierl (*1935), dt. Naturschützer, 1983-98 Vors. Bund für Umwelt u. Naturschutz (BUND)
Querverweise: Verpackung, Müll, Produkt, Zahl, Unternehmen, Handel
Umwelt
„Gott sei Dank, daß die Menschen noch nicht fliegen können und den Himmel ebenso verschmutzen wie die Erde.“
Henry David Thoreau (1817-62), amerik. Schriftsteller
Querverweise: Himmel, Fliegen, Erde, Flugzeug, Luftfahrt, Ozon, Natur
Umwelt
„Ich kann wenig Glanz an einem Weltreich erkennen, das zwar die Wogen regieren, aber seine Abwässer nicht beseitigen kann.“
Winston Spencer Churchill (1874-1965), brit. Staatsmann; 1940-45 u. 1951-55 Premier, 1953 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Wasser, Großbritannien, Meer, See, England, Abwasser
Umwelt
„Ich warne davor, zu glauben, daß der Markt die Umwelt alleine in den Griff bekommt - dies ist geradezu ein Paradebeispiel für öffentliche Verantwortung.“
Willy Brandt (1913-92), dt. Politiker (SPD), 1969-74 Bundeskanzler, 1971 Friedensnobelpr.
Querverweise: Markt, Staat, Regierung, Ökologie, Natur, Politik, Auto
Umwelt
„Im Zeichen des wachsenden Umweltbewußtseins brauchen wir keine Verpackungskünstler, sondern im Gegenteil Verpackungsvermeidungskünstler.“
Ralph Boller , Nähere Autorenangaben nicht feststellbar.
Querverweise: Verpackung, Müll, Recycling, Natur, Produkt, Papier
Umwelt
„Lassen Sie uns alles daransetzen, daß wir der nächsten Generation, den Kindern von heute, eine Welt hinterlassen, die ihnen nicht nur den nötigen Lebensraum bietet, sondern auch die Umwelt, die das Leben erlaubt und lebenswert macht.“
Richard von Weizsäcker (*1920), dt. Politiker (CDU), 1984-94 Bundespräsident
Querverweise: Natur, Ökologie, Generation, Jugend, Zukunft, Kind
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