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„Nouvelle cuisine heißt gewöhnlich: zuwenig auf dem Teller und zuviel auf der Rechnung.“
(Paul Bocuse (*1926), frz. Meisterkoch, der am 11.02.1926, also heute genau vor 86 Jahren, geboren wurde.)
Zitat des Tages auf Ihrer Homepage einbauenLebensweisheit
„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer zu früh kommt, den bestraft es aber auch.“
Clemens Börsig, (*1948), dt. Bankmanager, Quelle: Wirtschaftswoche
Querverweise: Voreilig, Prognose, Einschätzung
Weisheit
„= Die Fähigkeit, zu merken, wann man mit seiner Klugheit am Ende ist.“
Unbekannt
Querverweise: Wissen, Ende, Selbsterkenntnis, Klugheit, Einsicht
Weisheit
„Alter macht weiß, aber nicht immer weise.“
Dt. Sprichwort
Querverweise: Alter, Farbe, Wissen, Erfahrung, Klugheit, Erwachsener
Weisheit
„Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muß.“
William James (1842-1910), amerik. Philosoph
Querverweise: Einsicht, Toleranz, Übersehen, Wissen, Großzügigkeit
Weisheit
„Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.“
George Bernard Shaw (1856-1950), ir. Schriftsteller
Querverweise: Erfahrung, Alter, Klugheit, Wissen, Verstand, Vernunft
Weisheit
„Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, und durch Verstand erhalten.“
Salomo (um 965-925 v.Chr.), König von Juda u. Israel, Sohn Davids u. Verfasser einiger bibl. Bücher
Querverweise: Haus, Architekt, Verstand, Bau, Gebäude, Tradition
Weisheit
„Ein Mensch bleibt weise, solange er die Weisheit sucht; sobald er meint, sie gefunden zu haben, wird er ein Narr.“
unbekannt
Querverweise: Narr, Klug, Dummkopf, Alter, Erfahrung, Lernen, Vernunft
Weisheit
„Es war im dritten Jahrhundert vor Christus, als König Tsao seinen Sohn, Prinz Tai, zum Tempel schickte, um beim großen Meister Pan Ku in die Lehre zu gehen. Weil der Prinz seinem Vater auf dem Thron nachfolgen sollte, war es Pan Ku aufgegeben, den Jungen alles zu lehren, auf daß er später ein guter Herrscher werde. Sobald der Prinz beim Tempel eingetroffen war, schickte ihn der Meister allein in den Ming-Li- Wald. Nach einem Jahr sollte der Prinz zurückkommen und den Klang des Waldes beschreiben. Zurückgekehrt forderte Pan Ku den Prinzen Tai auf, alles zu beschreiben, was er gehört hatte. 'Meister, ich konnte hören, wie der Kuckuck ruft, die Blätter rauschen, die Kolibris surren, die Grillen zirpen, das Gras weht, die Bienen summen und der Wind flüstert und tobt.' Als der Prinz geendet hatte, schickte ihn der Meister erneut in den Wald, um noch mehr zu erlauschen. Als der Prinz wieder beim Tempel angekommen war, fragte der Meister, was er noch gehört habe. 'Meister', antwortete der Prinz ehrfürchtig, 'als ich ganz genau lauschte, konnte ich vorher nie Gehörtes hören - den Klang sich öffnender Blumenblüten, den Klang der Sonne, die die Erde wärmt, und den Klang des Grases, das den Morgentau trinkt.' Der Meister nickte anerkennend. 'Das Unhörbare hören zu können', bemerkte Pan Ku, 'ist als Fähigkeit bei einem guten Herrscher unabdingbar.'“
unbekannt
Querverweise: Ausbildung, Wald, Chef, Schüler, Lernen, Nachwuchs
Weisheit
„Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.“
Friedrich Oetinger (1702-82), dt. luth. Theologe
Querverweise: Gelassenheit, Änderung, Reform, Innovation, Neues, Mut
Weisheit
„Im alten China stand auf dem Gipfel des Berges Ping ein Tempel, in dem Hwan, der Erleuchtete, wohnte. Von seinen vielen Schülern ist uns nur einer bekannt, Lao-Li. Über mehr als zwanzig Jahre studierte und meditierte Lao-Li beim großen Meister Hwan. Doch obgleich Lao-Li zu den klügsten und ergebensten Schülern zählte, hatte er noch nicht die Stufe der Erleuchtung erreicht. Von der Lebensweisheit verstand er nichts. Tage, Nächte, Monate und sogar Jahre kämpfte Lao-Li mit seinem Schicksal, bis ihm eines Tages der Anblick einer fallenden Kirscheblüte zu Herzen ging. 'Ich kann nicht länger gegen meine Bestimmung ankämpfen', sah er ein. 'Genau wie die Kirschblüte muß ich mich mit Würde in mein Schicksal fügen.' Und in diesem Moment beschloß Lao-Li, sich von dem Berg zurückzuziehen und seine Hoffnung auf Erleuchtung aufzugeben. 'Was hast du gelernt, Lao-Li?' fragte der Meister. Lao-Lis Antwort war Schweigen. Endlich, nach langer Stille, hob der Meister wieder an. 'Der Weg zur Erleuchtung ist wie die Reise vom Berg herunter. Die Erleuchtung kommt nur zu jenen, die begreifen: All das, was einer vom Gipfel des Berges aus sieht, ist nicht dasselbe wie das, was er vom Fuß des Berges her sieht. Ohne diese Einsicht verschließen wir unsere Sinne vor allem, was wir von unserem Standpunkt aus nicht sehen können, und schränken so unsere Fähigkeit ein, uns zu entwickeln und zu verbessern.“
unbekannt
Querverweise: China, Standpunkt, Nähe, Ferne, Entfernung, Berg, Gipfel
Weisheit
„Nichts bereuen, ist aller Weisheit Anfang.“
Ludwig Börne (1786-1837), dt. Schriftsteller u. Kritiker
Querverweise: Anfang, Reue, Alter, Sünde, Geburtstag, Klugheit, Wissen
Weisheit
„Wenn du meinst, daß im Alter die Weisheit dich nähren soll, dann eigne sie dir in deiner Jugend an, so daß dir im Alter die Nahrung nicht fehle.“
Leonardo da Vinci (1452-1519), ital. Universalkünstler
Querverweise: Alter, Kind, Jugend, Bildung, Vorsorge, Schule, Kunst
Weisheit
„Mein Motto wäre: "Reparier nichts, was nicht kaputt ist."“
Julian Schnabel, (*1951), US-amerikanischer Maler und Filmregisseur, Quelle: FOCUS
Querverweise: Lebensmotto, Weisheit, Besinnung, Respekt, Einmischung
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