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„Nicht das, was ich erreicht habe, interessiert mich, sondern das, was noch vor mir liegt.“
(Karl Lagerfeld (*1938), dt. Modeschöpfer, der am 10.09.1938, also heute genau vor 72 Jahren, geboren wurde.)
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„= Die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen.“
Boris Leonidowitsch Pasternak (1890-1960), russ. Dichter, 1958 Nobelpr.
Querverweise: Sprache, Besonderheit, Schriftsteller, Autor, Reden
Literatur
„= Zu Buch geschlagene Sprache.“
Horst Dieter Schlosser (*1937), dt. Germanist
Querverweise: Sprache, Buch, Schriftsteller, Schreiben, Autor
Literatur
„Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. Davon spricht, das meint die Literatur.“
Volker Braun (*1939), dt. Schriftsteller
Querverweise: Schriftsteller, Veränderung, Wandel, Buch, Revolution
Literatur
„Bei der Erwartung einer neuen deutschen Literatur ist man wie am Anfang eines Walzers: man hört das Hm-ta-ta, Hm-ta-ta, und man fragt sich: wann kommt denn nun endlich die Melodie?“
Marcel Reich-Ranicki (*1920), poln.-dt. Literaturkritiker, 1996 CICERO-rednerpreis
Querverweise: Deutschland, Schriftsteller, Gegenwart, Buch, Autor
Literatur
„Das literarische Deutschland von heute ist eine Schulklasse, in der jeder den Posten eines Lehrers erringen will.“
Friedrich Sieburg (1893-1964), dt. Schriftsteller
Querverweise: Autor, Deutschland, Lehrer, Buch, Schriftsteller
Literatur
„Die Zeit ist gekommen, Literatur nicht vom Standpunkt traditioneller ästhetischer Ideale aus zu beurteilen, sondern vor allem von der Höhe der aktuellen und brennenden Anforderungen des Tages her.“
Tschingis Aitmatow (*1928), kirgis.-sowjet. Schriftsteller
Querverweise: Politik, Schriftsteller, Buch, Künstler, Gegenwart
Literatur
„Was anderes ist unser Metier, als Anlässe zur Veränderung rein und groß und frei hinzustellen?“
Rainer Maria Rilke (1875-1926), östr. Dichter
Querverweise: Schriftsteller, Buch, Veränderung, Wandel, Reform
Literatur
„Wenn es eine Muse des Romans gibt - die zehnte -, so trägt sie die Embleme der Küchenfee. Sie erhebt die Welt aus dem Rohzustande, um ihr Eßbares herzustellen, um ihr ihren Geschmack abzugewinnen.“
Walter Benjamin (1892-1940), dt. Literaturkritiker u. Schriftsteller
Querverweise: Roman, Muse, Zahl, Koch, Küche, Essen, Tisch, Kultur, Buch