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„Es gibt nur einfache Lösungen. Einziges Problem: Man muss sie finden.“
(Robert M. Pirsig (*1928), amerik. Schriftsteller ("Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten. Ein Versuch über Werte."), der am 06.09.1928, also heute genau vor 82 Jahren, geboren wurde.)
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„Das Allerheiligenfest zu Ehren aller Märtyrer wurde zuerst am 13. Mai 609 gefeiert. An diesem Tag weihte Papst Bonifatius IV. das römische Pantheon der Jungfrau Maria und allen heiligen Märtyrern (Kirchenname des ehedem allen römischen Göttern geweihten Rundbaus: Santa Maria ad Martyres). Papst Gregot IV. verlegte später das Allerheiligenfest auf den 1. November. Er hatte für die Terminverlegung einen ganz praktischen Grund: Im Mai war für die vielen Pilger, die zu diesem Festtag herbeiströmten, nicht genug zu essen und zu trinken da, "wohingegen nach der Ernte und der Weinlese alle leicht gespeiset und getränket werden können."“
unbekannt
Querverweise: Essen, November, Mai, Glaube, Ernte, Wein, Heiliger
Fest
„Mich deucht, das Größt bei einem Fest/ Ist, wenn man sich's wohlschmecken läßt.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Querverweise: Feier, Vergnügen, Tisch, Essen, Trinken, Hochzeit, Ehe
Fest
„Nur die Lumpen sind bescheiden. Brave freuen sich der Tat.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Querverweise: Freude, Glück, Tat, Feier, Bescheiden, Arbeit, Erfolg
Fest
„Paul Mikat, CDU-MdB, früher Kultusminister in Nordrhein-Westfalen, wurde 1965 in die Ritterrunde (der Ordensritter wider den tierischen Ernst; d.Red.) aufgenommen. Für seinen vielfach bewiesenen Humor zeugt u.a., daß er - statt Namen und Titel aufzuführen - Festversammlungen mit "meine lieben Titel..." zu eröffnen pflegte. (Meine lieben Titel, gestatten Sie mir, mich heute in diese Tradition zu stellen. Die pauschale Anrede hat angesichts so vieler Honoratioren den Charme, viel Zeit zu sparen .../ "Meine lieben Titel" erscheint mir heute nicht mehr ganz zeitgemäß. Liebe Goethe-Freunde/ liebe Freundinnen und Freunde der Universität Heidelberg/ TU Aachen (je nach Anlaß) erscheint mir schlichter und treffender ...)“
unbekannt
Querverweise: Titel, Anrede, Reden, Versammlung, Anfang, Einstieg
Fest
„Tages Arbeit, abends Gäste;/ Saure Wochen, frohe Feste! Sei dein künftig Zauberwort. (Das ist auch das Zauberwort eines erfolgreichen Unternehmens. Davon bin ich als Unternehmer auf jeden Fall überzeugt. Arbeit ist nicht alles. Zum Arbeitstag gehört der Feierabend, zum Arbeitsjahr gehören die "Feierwochen". Auf unserem Sommerfest wollen wir nichts anderes tun, als die Erfolge unserer gemeinsamen Arbeit zusammen zu feiern. (Redner erhebt sein Glas:) Auf ein erfolgreiches Sommerfest!)“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Querverweise: Alltag, Gast, Arbeit, Leben, Mühe, Betriebsfest, Feier
Fest
„Wenn das Haus durchsichtig wird, gehören die Sterne mit zum Fest.“
Hugo von Hofmannsthal (1874-1929), östr. Lyriker, Erzähler, Essayist u. Dramatiker
Querverweise: Stern, Feier, Natur, Himmel, Nacht, Dach, Transparenz
Festredner
„= Menschen, die im Schlaf anderer Leute reden.“
Jerry Lewis (*1926), eigtl. Joseph Levitch, amerik. Filmkomiker
Querverweise: Redner, Zuhörer, Gastredner, Langeweile, Schlaf, Kürze
Festredner
„Jedem kann es passieren, daß er mal Unsinn redet; schlimm wird es erst, wenn er es feierlich tut.“
Michel de Montaigne (1533-92), frz. Schriftsteller, Essayist u. Philosoph
Querverweise: Unsinn, Redner, Dummheit, Feier, Vortrag, Pathos
Festredner
„Jeder Festredner hält sich für den Schnabel der Welt.“
Hans Ritz (*1947), eigtl. Ulrich Erckenbrecht, dt. Schriftsteller
Querverweise: Redner, Referent, Gastredner, Mittelpunkt, Jubiläum
Festredner
„Wir haben in unserem Ministerium die Arbeitsteilung eingeführt: Die Beamten denken, und der Minister hält die Festreden.“
Norbert Blüm (*1935), dt. Politiker (CDU), 1982-98 Bundesmin. f. Arbeit u. Sozialordnung
Querverweise: Ghostwriter, Beamter, Minister, Rede, Arbeitsteilung
Richtfest
„Am Vorabend "kloppten" die Zimmerleute "den Stockfisch weich", ein Brauchtum, das man auch "Hillebille" oder "Hillebillekloppen" nannte. Die Zimmerleute schlugen mit Beilen und Äxten auf ein dickes Stück trockenes Buchenholz, das sie auf die oberste Balkenlage gelegt hatten. Der Lärm sollte wohl einst die bösen Geister verscheuchen. Durch verschiedene Schlagarten entstanden vielseitige Rhythmen. Geschickte Zimmermannsgesellen konnten die Zuhörer damit bis tief ins Land hinein unterhalten, denn der Schlag klang weit über Berg und Tal. Von Zeit zu Zeit machten sie Pause; in der ersten Pause hielt für gewöhnlich der Zimmermannsgeselle oder Zimmermannsmeister eine Rede. Im Aargau wurde die Richtfeier mit einem viertelstündigen Klopfen und Hämmern aller Anwesenden beendet - das muß einen gewaltigen Lärm gegeben haben (und hat bestimmt für Stimmung gesorgt).“
unbekannt
Querverweise: Haus, Bau, Zimmermann, Einweihung, Reden, Handwerk, Fest
Richtfest
„Den Grundstein für ein Haus, einen Deich, eine Brücke zu legen war immer schon eine ganz besondere Handlung. In frühester Zeit wurden aber dabei "Bauopfer" gebracht, zum Beispiel Haustiere geopfert. Andernorts wurden Nahrungsmittel sowie Münzen, Würfel, Talismane und andere Zauberabwehrmittel in den Grundstein gelegt. Auch heute noch nimmt bei der Grundsteinlegung der gründende und erste Stein eines Bauwerks (besonders eines öffentlichen Gebäudes) in einer Vertiefung oder in einem Kästchen aus Metall Münzen, Inschriften, Urkunden und dergleichen auf. Allerdings überwiegt in unserer Zeit meist der Gedanke, der Zukunft ein Andenken zu hinterlassen: So geht es vielfach um das Einmauern von Zeugnissen der Baugeschichte, einer Tageszeitung oder ähnlicher Zeitdokumente. Beim Richtspruch erhält der Grundstein vom Bauherrn in der Regel drei Hammerschläge. Danach feiern Bauherr(in) und Bauleute die Grundsteinlegung mit dem "Grundbier" oder dem "Steinwein". Den Handwerkern zum "Grund- oder Eckstein" ein Faß Bier oder Wein zu spendieren ist schon seit dem späten Mittelalter bekannt.“
unbekannt
Querverweise: Grundstein, Haus, Anfang, Bau, Architekt, Gebäude, Fest
Richtfest
„Die Richtkrone oder der Richtemai - ein geschmückter Blumenkranz oder ein festlich herausgeputztes Tannenbäumchen - wird seit alters her als Festzeichen und Glückssymbol auf dem Dachfirst bzw. vorne am Giebel angebracht. Der Schmuck des glückbringenden Bäumchens oder Kranzes wurde mitunter anschließend unter den Anwesenden verteilt. Manchmal zogen die Mädchen mit dem Richtemai singend um den Neubau. Bis heute mancherorts verbreitet sind die Baupredigt und überall das Überbringen von Glückwünschen in kleinen Ansprachen. Schon früher wurde ein weiter Kreis von Freunden und Verwandten in das Richtfest einbezogen. Dazu gehörten auch die Nachbarschaft, die Priester und die Leiter der Gemeindebehörden. Heute kommen dazu die Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Nicht selten haben die Eingeladenen einst in gemeinschaftlicher Arbeit die Eindeckung des Daches vollzogen, ehe man sich zu Tisch begab. Auch heute bildet der Abschluß der Feier eine gemeinsame Malzeit. Beiträge dazu und andere Geschenke wurden und werden der Hausherrin und dem Hausherrn übergeben (in der Regel nur bei privaten Feiern). Das gemeinsame Essen und Trinken und die Geschenke sollen von alters her Wohlstand bringen.“
unbekannt
Querverweise: Bau, Haus, Einweihung, Predigt, Reden, Fest, Dach, Neubau
Richtfest
„Einst war es Brauch, daß der Bauherr beim Richtfest den letzten Nagel einschlug. Das klingt einfacher als es ist bzw. war. Denn der letzte Dachsparren wurde versteckt, und bevor man sich auf die Suche machte, handelten die Zimmerleute mit dem Bauherrn diejenige Menge Bier aus, die er spendieren mußte, damit der gesuchte Balken herbeigeschafft wurde. War man sich handelseinig, fand sich der Dachsparren sehr rasch. Der Bauherr wurde dann rittlings auf den Sparren gesetzt und von den Burschen dreimal um den Neubau getragen.“
unbekannt
Querverweise: Bau, Neubau, Dach, Holz, Zimmermann, Bier, Handwerk, Zahl
Richtfest
„Stein und Mörtel bauen ein Haus, Geist und Liebe schmückten es aus.“
unbekannt
Querverweise: Stein, Mörtel, Neubau, Bau, Haus, Einweihung, Fest, Liebe