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„Denken ist eine Befriedigung, die sich im Kopf abspielt“
(Gabriele Wohmann (*1932), dt. Schriftstellerin, die am 21.05.1932, also heute genau vor 81 Jahren, geboren wurde.)
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„Wenn wir nicht von vorne anfangen, dürfen wir nicht hoffen, weiter zu kommen.“
Johann Gottfried Seume (1763-1810), dt. Schriftsteller
Querverweise: Hoffnung, Innovation, Tradition, Neubeginn, Umdenken
Anfang
„Wer, wenn nicht du, und wann, wenn nicht jetzt?“
Harry Buckwitz (1904-87), dt. Theaterintendant u. Regisseur
Querverweise: Initiative, Handeln, Entschlossenheit, Leader, Manager
Anfang
„Wer, wenn nicht wir?/ Wo, wenn nicht hier?/ Wann, wenn nicht jetzt?“
Jüd. Sprichwort
Querverweise: Handeln, Zögern, Verschieben, Warten, Tat, Unternehmer
Anfang
„Wer A sagt, wird auch AU sagen.“
Zarko Petan (*1944), slowen. Aphoristiker
Querverweise: Reden, Mut, Folge, Opportunismus, Konsequenz, Feigheit
Anfang
„Wer begann, der hat schon halb vollendet.“
Horaz (65-8 v.Chr.), eigtl. Quintus Horatius Flaccus, röm. Dichter
Querverweise: Ende, Beginn, Vollendung, Arbeit, Initiative, Handeln
Anfang
„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
Querverweise: Reden, Start, Planung, Organisation, Knopfloch, Ziel
Anfang
„Wer ein Problem anpackt, hat es schon halb gelöst.“
Horaz (65-8 v.Chr.), eigtl. Quintus Horatius Flaccus, röm. Dichter
Querverweise: Unternehmer, Manager, Handeln, Tat, Initiative, Problem
Anfang
„Wir stehen an einem Ende, wir sind ein Anfang.“
Christian Morgenstern (1871-1914), dt. Lyriker
Querverweise: Zeitalter, Gegenwart, Generation, Mensch, Ende, Alter
Anfang
„Zu jeder bedeutenden Tat gehört eine gewisse Naivität, um nicht vor der Größe des Vorhabens zurückzuschrecken.“
Elsa Rentrop (1907-94), dt. Lyrikerin u. Aphoristikerin
Querverweise: Tat, Handeln, Vorhaben, Naivität, Erfolg, Unwissenheit
Anfang
„Zur Zeit der großen "Selfmademen" zeigte der Milliardär Isaac Merrit Singer einem Reporter seine Betriebe und sagte dazu, er sei einst mit einem einzigen Dollar in der Tasche in Boston eingetroffen. "Und was taten Sie mit diesem einzigen Dollar?" fragte der Journalist. "Ich bezahlte ein Telegramm, in welchem ich meinen Vater bat, mir Geld zu schicken."“
unbekannt
Querverweise: Reichtum, Hilfe, Vater, Karriere, Start, Erfolg, Sohn
Redeanfang
„Bevor ich mit der Rede beginne, habe ich etwas wichtiges zu sagen. (Before I speak, I have something important to say.)“
Groucho Marx (1895-1977), eigtl. Julius Marx, amerik. Filmkomiker
Querverweise: Anfang, Einstieg, Beginn, Wichtiges, Vorrede, Nachricht
Redeanfang
„Das Wort ergreifen heißt immer auch handeln. (To take the word always means to take action, too. Prendre la parole signifie toujours aussi: agir.)“
Siegfried Lenz (*1926), dt. Schriftsteller
Querverweise: Wort, Handeln, Redner, Tat, Tun, Sprecher, Anfang, Aktion
Redeanfang
„Die Rede hat immer einen Anfang und meistens einen Schluß. Was dazwischen liegt, ist nicht so wichtig. Der Anfang ist verhältnismäßig leicht. Der Redner kann sich beispielsweise dafür entschuldigen, daß er redet, um es dann doch zu tun. Er kann sagen, daß er von der Sache nichts versteht, und dies sogleich unter Beweis stellen. Er kann den Zuhörern auch sagen, warum sie da sind: Wir haben uns heute hier versammelt, um... Die Zuhörer freuen sich immer, wenn ihnen etwas mitgeteilt wird, was sie bereits wissen.“
Manfred Rommel (*1928), dt. Politiker (CDU), 1974-96 Oberbürgermeister Stuttgart, 1995-99 Koordinator f.d. dt.-frz. Zusammenarbeit
Querverweise: Redeschluß, Anfang, Schluß, Ende, Zuhörer, Publikum
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„Es gibt eine Anekdote von einem Angelsachsen, der in Tokio einen etwas längeren Eingangsscherz vortrug, den der Dolmetscher mit zwei Worten übersetzte, worauf tosendes Gelächter anhub. Später fragte der Angelsachse einen Japaner, wie sein Scherz übersetzt worden sei. Sagte der: "Gar nicht. Der Übersetzer hat gesagt, alle sollen lachen, und das haben wir getan."“
Fernando Wassner (*1946), dt. Journalist (FAZ)
Querverweise: Scherz, Übersetzer, Dolmetscher, Humor, Witz, Japan
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„Es reizt ihn zuweilen unendlich, so manche Modernismen zu entlarven als das, was sie in seinen Augen sind: Platitüden der Arbeitswelt. Wer heute nicht gelassen die Kürzel der Computersprache verwende, so eröffnete er einen Vortrag, der "gefährdet seinen Ruf als Ingenieur". Und er fuhr fort: "Ich möchte meinen Ruf heute gefährden." (Wir sind in der Tat Zeugen (und Täter) einer Entwicklung, die viele Menschen mit Kopfschütteln verfolgen. Nicht nur PC-Kürzel, immer mehr Anglizismen und Kunstwörter dringen in unsere Lebenswelt ein. "E-mail" sagt jeder, elektronische Post" sagt keiner, um nur ein Beispiel zu nennen. Kinder sind längst zu "Kids" geworden, der moderne Mensch "surft" im "world wide web", und die befristete Arbeitserlaubnis für Gastarbeiter der Ei-Tii (IT)-Branche heißt "Green Card". Sollen wir das bedauern? Geht unsere eigene Sprachtradition, geht die Sprache von Goethe, Schiller oder Thomas Mann den Bach hinunter? Ist der Verlust unserer Muttersprache der Preis für die Globalisierung? Oder eröffnen sich uns neue sprachliche Weiten, ungeahnte Möglichkeiten der grenzenlosen Kommunikation, wenn alle Welt nur noch eine einzige Sprache spricht? Nämlich ein Englisch, das jeder versteht - BSE genannt: bad simple english?“
Peter Frey, dt. Journalist, stellv. Chefredakteur "auto, motor, sport"
Querverweise: Computer, Ingenieur, Platitüde, Fortschritt, Vortrag
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