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„Denken ist eine Befriedigung, die sich im Kopf abspielt“
(Gabriele Wohmann (*1932), dt. Schriftstellerin, die am 21.05.1932, also heute genau vor 80 Jahren, geboren wurde.)
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„Der junge Grieche fragt mich, was das Altsein bedeutet. Es bedeutet, sage ich ihm, daß ich das Leben vieler Menschen, die ich gekannt habe, übersehen kann. Es bedeutet, daß ich ihnen wie mir ein dreihundertjähriges Leben wünsche, um noch mehr zu übersehen, denn jede Spanne mehr, die man kennt, macht es staunenswerter, fragwürdiger, hoffnungsvoller, einsichtiger und unerklärlicher.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Leben, Übersicht, Erfahrung, Lernen, Wunsch, Länge, Zahl
Denken
„Es mag nicht immer wichtig sein, was man täglich denkt. Aber ungeheuer wichtig ist, was man täglich nicht gedacht hat.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Nachdenken, Philosoph, Überlegen, Vernunft, Manager
Erfolg
„= Der Raum, den man in der Zeitung einnimmt.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Zeitung, Medien, Presse, Schlagzeile, Prominenz, Ruhm
Erfolg
„Erfolg hört nur auf Applaus. Für alles andere ist er taub.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Beifall, Applaus, Publikum, Schmeichelei, Kritik, Chef
Glaubwürdigkeit
„Glaube keinem, der immer die Wahrheit spricht.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Wahrheit, Mißtrauen, Vertrauen, Reden, Rhetorik
Kommune
„In einer wirklich schönen Stadt läßt sich auf die Dauer nicht leben - sie nimmt einem die Sehnsucht.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Architektur, Stadt, Gemeinde, Wohnen, Umwelt, Haus
Kommunikation
„Das Furchtbarste so sagen, daß es nicht mehr furchtbar ist, daß es Hoffnung gibt, weil es gesagt ist.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Reden, Konflikt, Krise, Problem, Aussprache, Hoffnung
Kunst
„Prinzip der Kunst: mehr wiederfinden als verlorengegangen ist.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Literatur, Buch, Schriftsteller, Kultur, Vergangenheit
Lesen
„Das Vielsinnige des Lesens: Die Buchstaben sind wie Ameisen und haben ihren eigenen geheimen Staat.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Tier, Buch, Literat, Autor, Bibliothek, Schriftsteller
Lesen
„Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst - aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Zeitung, Buch, Erfahrung, Information, Wissen, Medien
Mensch
„Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht immer nur von sechs oder sieben.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Zahl, Reden, Freundschaft, Vorbild, Idol, Wertschätzung
Reden
„Er legt Sätze wie Eier, aber er vergißt, sie zu bebrüten.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Schreiben, Denken, Kürze, Länge, Schwätzer, Satz, Tier
Reden
„Sehr schwer ist es, nicht mehr zu sagen, als man sagen will.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Kürze, Länge, Sprache, Ausdruck, Stil, Rhetorik, Vortrag
Sprache
„Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Verstehen, Linguistik, Medium, Kommunikation, Reden
Technik
„Das Gefährlichste an der Technik ist, daß sie ablenkt von dem, was den Menschen wirklich ausmacht, von dem, was er wirklich braucht.“
Elias Canetti (1905-94), Schriftsteller span.-jüd. Herk., 1972 Georg-Büchner-Preis, 1981 Nobelpr. f. Lit.
Querverweise: Fortschritt, Bedürfnis, Mensch, Unterhaltung
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